intuitive Geburtsvorbereitung

Der weibliche Körper ist ein Meisterwerk, ein Universum, in dem sich die ganze Schöpfung widerspiegelt. Gemacht und ausgestattet mit allem, was es bracht, ein Kind zu empfangen, zu tragen und zu gebären.

Dieser Zyklus – neues Leben zu erschaffen und ein Kanal für den Weg ins Leben zu sein – ist der wohl ur-natürlichste Prozess, den Energie von seiner diffusen Form hin zur körperlichen Form durchlaufen kann. Dass wir als Frauen in einem Körper geboren sind, der diese Wunder ermöglicht, ist etwas wundervolles, magisches und gleichzeitig etwas ganz „normales“.

Intuitive Schwangerschaft

…bedeutet (mindestens vorwiegend, oder auch vollständing) gefühlsgeleitet durch die Phasen der Schwangerschaft zu gehen. Auf äußere Untersuchungen, vor allem apparaturgestützte Diagnosik und VorSORGE wird (mindestens weitestgehend) verzichtet, damit die Fähigkeit die eigene Intuition wieder wahrzunehmen und ihr zu trauen gestärkt wird.

Unsere Intuition nehmen wir als Gefühle, Energieschauer oder sogenannte Eingebungen wahr. Während einer Schwangerschaft, manchmal auch schon in der Vorbereitung darauf ist der Zugang zu unserer Intuition besonders stark. Frauen spüren dann meist stärker was ihnen wirklich gut tut, was ihr Körper ihnen sagen möchte oder wo etwas verändert werden sollte, um mehr Harmonie und Wohlbefinden zu erreichen.

Gründe für eine intuitive Schwangerschaft

Das Stärken der eigenen Intuition ist nicht nur für die Geburtsvorbereitung sehr sinnvoll, sondern auch für die Zeit nach der Geburt und das Leben generell. Es ist ein Entwicklungsschritt hin zu Vertrauen und Stärke und steht Angst und einer Opferhaltung dem Leben gegenüber (dem Gefühl ausgeliefert zu sein) entgegen.

Wenn man ständig in den Bauch hineinschauen sollte, hätte die Natur ihn sicher durchsichtig gemacht, damit uns dies von Natur aus möglich wäre. Ist er aber nicht. Und gerade in der beginnenden Schwangerschaft müssen wir daher lernen unsere Sinne zu schärfen und feinfühliger zu werden. Häufig müssen wir auch mehr Ruhe und Rückzug in unser Leben einzug nehmen lassen, um uns von äußeren Umständen, Begegnungen und Situation abzuschirmen, die uns von unserer Intuition ablenken. Untersuchungen und jede Informationen im Außen bringt das Potenzial mit uns von unserem Gefühl abzulenken und unsere Innenschau zu trüben. Wenn wir stattdessen auf unsere naturgegebenen Sinne verlassen, stärken wir unsere Wahrnehmung für das Innere und lernen die innere Stimme deutlicher wahrzunehmen, Zeichen des Körpers zu deuten und unsere Schlussfolgerungen darauf zu ziehen. Häufig ist es ein sehr subtiler Weg des Lernens, der viel Vertrauen in die eigene Wahrnehmung und unsere Fähigkeiten birgt.

Die Zeit der Niederkunft ist eine besondere und heilige Zeit – die Geduld & Vertrauen erfordert

Wir können das Gras nicht schneller wachsen lassen, wenn wir daran ziehen. Und wir können die Schwangerschaft und das Kennenlernen unseres Kindes nicht beschleunigen, nur weil wir uns auf äußere Sicherheiten stützen. Wir nehmen uns damit sogar eine Menge der ur-natürlichen Magie, die diese Zeit des Reifens beinhaltet. Denn die Form des Kindes ist noch nicht ausgereift, sie ist sogar noch ausgesprochen wandelbar, abhängig davon welche Gedanken und welchen Mustern die Mutter / das Elternpaar folgt. Hierzu folgendes Erlebnis: Einer Freundin wurde während der Schwangerschaft für ihr Kind ein schwerer „angeborener“ Herzfehler diagnostiziert. Sie begab sich daraufhin auf eine Reise, unter anderem auch in ein Kloster für eine „Visasana“-Meditation. In dieser stillen Meditation schaffte sie eine innere Ruhe und ein Vertrauen in ihre eigenen Selbstheilungskräfte und erkannte ihre eigene Wunde im Herzen. Sie betrachtete sie, fühlte die Verletzung und konnte sie dadurch heilen. Ihr Sohn kam gesund auf die Welt!

Wenn wir als Mutter unser mentales Glaubensmuster verändern, verändert sich damit auch die Energiematrix, auf der das Kind seine körperliche Form annimmt, denn auch unsere eigene Körperform verändert sich durch die Heilung innerer Themen. Der Herzmuskel kann wieder ENTspannen und in seinen Wohlfühlzustand zurück. Dadurch funktioniert dieser Körperbereich wieder in seiner ursprünglichen Ordnung, was Auswirkungen auf den ganzen Körper hat. Und auch den unseres Kindes. Denn das Kind formt sein Energiefeld größtenteils auf der Energiematrix unseres eigenen Feldes.

Aus eigener Erfahrung

In meinen ersten beiden Schwangerschaften hatte ich einige Momente, in denen ich eine innere Unsicherheit wahrgenommen habe, dass es vielleicht irgendwelche „Probleme“ mit dem Kind geben könnte. Zum Beispipel hatte ich in der ersten Schwangerschaft einen Tag, an dem ich morgens schon mit dem Gedanken aufgewacht bin, dass das Kind gar nicht mehr leben könnte. Es gab keinen besonderen Grund oder Umstand für diese Sorge. Doch ich habe eine Verunsicherung gespürt. So habe ich auf die Bewegungen des Kindes gehofft, die mich von der Sorge erlösen würden. Doch die Bewegungen blieben aus.

Diese Erfahrung machte mich empathischer für die Frauen, die sich an einem solchen Tag dazu entscheiden, den Frauenarzt zu konsultieren, um mit einem Ultraschall oder durch das Abhören der Herztöne Gewissheit in ihre Unklarheit zu bringen. Doch ich spürte damals schon, dass dies nicht mein Weg sein sollte. Ich ließ mich weder medizinisch Begleiten, noch ließ ich Ultraschall oder andere Untersuchungen durchführen. Denn ich spürte eine tiefe Wahrheit in mir, dass es wichtig ist der Zuversicht und dem Vertrauen zu folgen, statt der Stimme der Angst gehör zu geben.

Der Tag verging und ich beobachtete meine Gedanken: sollte das Kind wirklich nicht mehr leben, würde dies für heute ohnehin nicht viel verändern – dann sollte es so sein und mein Körper würde das Kind irgendwann abstoßen. Denn auch das ist natürlich. Der Körper würde es nicht unbemerkt in sich behalten, sondern sich davon lösen wollen. Also würde ich das schon bemerken… und dem entsprechend dann handeln. Also im Moment bleiben!

Für mich war dies ein sehr wichtiger Tag – ich habe die Ängste ausgehalten, beobachtet und gezähmt. Ich habe mich ihnen nicht ausgeliefert, sondern darauf vertraut, dass die Natur alles richtig eingerichtet hat und es eine größere Lernaufgabe für mich geben sollte – welche Erfahrung da auch drin enthalten sein sollte. Am Ende des Tages kam die lang ersehnte Bewegung und ich wusste, dass ich „meine Prüfung“ bestanden hatte. Es ging darum mehr Vertrauen zu gewinnen und Stärker zu werden.

Manchmal fühlt es sich schwierig an…

…wie alles im Leben, können auch die Phasen des Elternwerdens zunächst herausfordernd sein.

Manche Paare haben Schwierigkeiten überhaupt schwanger zu werden. Manche Frauen erleben die Schwangerschaft herausfordernd, werden zur Ruhe gezwungen oder werden mit tiefgehenden Ängsten, Unsicherheiten und Sorgen konfrontiert. Manche Frauen erfahren die Geburt als schwierig oder gar traumatisch. Und für manche Frauen ist das Ankommen im neuen Leben von Herausforderungen und Anpassungsschwierigkeiten geprägt.

Damit wir lernen, was es heißt Eltern zu werden: Die Veränderung vom Kind zur Mutter / Vater bedeutet es anzuERKENNEN, dass wir Verantwortung & unsere Schöpferkraft annehmen müssen, um unsere Rolle bei Kräften zu erfüllen!

In welcher Phase die Themen auch aufkommen, wir können uns immer fragen, warum wir uns hier ein Hindernis für leichtes, freudvolles und selbstermächtigtes Erleben erschaffen haben? Es gibt einen tieferen Grund, warum eine Herausforderung zunächst geMEISTERt werden soll. Denn im Kern ist es eine Erfahrung, sind es Gefühle, die dadurch erweckt werden und die zunächst noch gefühlt werden wollen, bevor wir uns den Weg in ein freies, leichtes Genießen ermöglichen.

Unsere Glaubenssätze sind geprägt von eigenen Erfahrungen, denen unserer Vorfahren und dem Kollektiv (dem Mentalfeld). Viele Glaubenssätze erhalten wir sehr unbewusst aufrecht, weil wir einfach weiterleben, wie wir es immer gewohnt waren, vielleicht gar nicht tiefer blicken, was ein Glaube im Kern für eine Tragweite hat.

Als Eltern (Ältere) tragen wir die Aufgabe die Tragweite – also die Konsequenzen – unseres Handels & die Verantwortung für unser Erschaffen (unser Leben, unsere Wirklichkeit) zu übernehmen. Unsere Kinder spiegeln uns – sie SIND DIESE SPIEGEL – in denen wir erkennen, wo wir aus Angst uns unserer wahren Daseins-Aufgabe hinzugeben – noch fliehen.

Es geht immer um eine höhere Lernaufgabe.

Ein Ereignis kommt immer zu mir, damit ich eine Erfahrung sammle. Das ist die Absicht meiner Seele hier auf der Erde. Es geht darum zu reifen. Wenn ich mich von meiner Angst leiten lasse, wende ich mich einer Sache / einem Gefühl / einer Erfahrung ab, um die Angst zu meiden. Die Angst ist aber auch ein Gefühl, was gefühlt werden möchte. Und so muss ich lernen sie auszuhalten, ihr Stand zu halten, sie von Außen, als etwas, das mich bewohnt, nicht das ein Teil von mir ist, zu betrachten. Mit etwas Distanz erkenne ich dann, dass mich die Angst von meinem Wachstum abhalten möchte.

Ein Kind zu schöpfen und eine Schwangerschaft sind die Vorbereitungen auf einen großen Wandlungs & Wachstumsschritt in unserem Leben. Wir wandeln uns von einer kindlichen Betrachtungsweise des Lebens „ich werde geformt“ hin zu „ich halte den Raum & forme damit“.

Eltern zu werden …. Ältere zu werden bedeutet …

…seine Erfahrung und sein Wissen einzusetzen

…und die eigenen Handlungen (und Gedanken!) mit Verantwortung für deren Konsequenzen

…sowie mit dem Selbst-Bewusstsein das eigene Erleben durch meine Handlungen (und Gedanken!) zu erschaffen

…zu leben.