Faszien

Das Bindegewebe ist die Schnittstelle zwischen Körper und Geist und Seele, über die wir Zugang zu unseren Gefühlen erhalten

Was genau sind Bindegewebe und Faszien?

Unser Bindegewebe ist unser größtes Organ. Es umgibt alle Strukturen unseres Körpers – Muskeln und Muskelfasern, Knochen, Gelenke, Sehnen, sowie Organe, Gefäße und Drüsen. Auch unter, beziehungsweise zwischen unseren Hautschichten befindet sich Bindegewebe.

Ohne unser Bindegewebe würden wir wie ein nasser Fleck am Boden zerfließen. Wie das Wort schon sagt: es bindet alle Strukturen zu einem großen Ganzen zusammen.

Damit schafft das Bindegewebe Verbindung und Austausch zwischen allen Körperebenen – den grobstofflichen (also körperlichen) sowie den feinstofflichen (also den mit dem Auge nicht sichtbaren, wie unseren Gedanken, Gefühlen und höherdimensionalen Ebenen).


Faszien – unser emotionales Gedächtnis

Die Faszien sind Teil des Bindegewebes. Sie geben uns nicht nur unsere physische Form, auch unser emotionales Gedächtnis ist hierin eingebettet. Es bildet die Schnittstelle zwischen unserem physischen und unserem emotionalem Körper. Hier werden Eindrücke, Erfahrungen und Gedanken auf der physischen Ebene unseres Körpers gespeichert.

Die Faszien sind das Sprachrohr, über das sich unsere Gefühle Gehör verschaffen. Wenn wir Schmerz spüren, egal ob physisch oder psychisch, ist dies ein Ausdruck unserer Gefühlsebene. Durch Übung können wir die Sprache unseres Körpers wieder erlernen und Verletzungen – physisch wie psychisch – heilen.


Versorgung mit Lebensenergie & Abtransport verbrauchter Energien

In voller Gesundheit fließen die Energien frei durch unsere Meridiane.

Über die Faszien werden alle Körperstrukturen mit Nährstoffen und Energie versorgt. Auch findet der Abtransport von Zellgiften und Abbauprodukten (so genannten Schlacken) hierüber statt. Zudem sind unsere feinstofflichen Energiekanäle (die so genannten Meridiane) in das Bindegewebssystem eingebettet. Über diese Kanäle werden unsere Körper mit Lebensenergie (oft auch als Prana oder Chi bezeichnet) versorgt.

Hier findest du mehr zu diesem Thema.


Gutes für die Faszien

Ein überwiegend basisches Milieu hilft den Faszien zu regenerieren. Dabei spielt die Ernährung eine große Rolle. Außerdem wollen die Faszien bewegt und berührt werden.

Bewegungsmangel reduziert die Stoffwechselaktivität im Körper und kann daher das Verkleben der Faszien begünstigen.

Bewusst in Kontakt mit unserem Körper zu gehen ist ebenfalls eine Wohltat für die Faszien. Verklebungen und Risse des Bindegewebes können durch bestimmte Dehn-, Massage- und Drucktechnicken stimuliert werden. Dies unterstützt den Abtransport von altem, nährstoffarmen Bindegewebswasser (und damit auch Schlacken) aus dem Gewebe, damit neues, nährstoffreiches Bindegewebswasser nachfließen und die Körperzellen nähren kann.

Auch die Zufuhr von Nährstoffen durch eine gesunde Ernährung, sowie die Reduzierung, beziehungsweise Vermeidung von freien Radikalen und Giftstoffen durch die Ernährung, Umwelt und unseren Lebensstil ist natürlich von großer Bedeutung.


Emotionales Unbehagen

Verklebungen führen zu Energieblockaden (mehr zu diesem Thema hier).

Im verklebten Zustand werden die Zellen des jeweiligen Gewebes nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt und Zellabbauprodukte und -gifte können nicht abtransportiert werden.

So wie sich auf der körperlichen Ebene Ballast ansammelt, welcher den Durchfluss von Nähr- und Vitalstoffen stört, häufen wir auch auf der emotionalen Ebene Ballast in den Faszien an. Erlebtes, Erinnerungen & Gedanken hängen fest oder kommen immer wieder, wodurch wir unsere innere Balance verlieren. Wir fühlen dann Ängste, Unsicherheit, Unentschlossenheit, Anhaftungen, Wut, Traurigkeit, sowie mangelndes Vertrauen in uns selbst, andere und das Leben.


Fasziale Verklebungen blockieren die Selbstheilung & Gesundheit

Im Normalzustand sind die Faszien von gitterartiger, gleichmäßiger Struktur und sehr flexibel. Unser Lebensstil (Ernährung, anhaltender Stress, mangelnde aber auch übermäßige und einseitige Bewegung), Umweltgifte in Lebensmitteln, Textilien, Möbeln und der Luft, sowie unser emotionales Erleben (u.a. die Überflutung mit Reizen, sowie mangelnde oder einseitige Reflexion und Verarbeitung von emotionalen Eindrücken) verändern die Struktur unseres Fasziengewebes. Bindegewebsschwächen und fasziale Verklebungen sind dann die Folge.

Schmerzen, Unbeweglichkeit, emotionale Schwierigkeiten, Stoffwechsel- & Funktionsstörungen können die Folge von faszialen Verklebungen sein.

Verklebungen der Faszien bedeuten, dass einzelne Faszienstränge miteinander verkleben. Sie verlieren ihre gleichmäßige, elastische Struktur und verhärten. Risse im Bindegewebe führen zu weniger Spannkraft und das Gewebe erschlafft. In beiden Fällen sind die Vitalität und Selbstheilungskraft des Gewebes gemindert, wodurch auch der Abtransport von Zellabbauprodukten und Giftstoffen gehemmt wird.


Wie zeigen sich verklebte oder gerissene Faszien?

Häufig unterliegen Schmerzen oder eine Überempfindsamkeit des Gewebes faszialen Verklebungen. Das liegt daran, dass sehr viele Nervenenden im Fasziengewebe liegen, wodurch wir hier besonders empfindsam sind.

Verklebungen können direkt unter der Haut entstehen und sich als Cellulite, Krampfadern und Narbengewebe zeigen. Auf muskulärer Ebene kann es zu Verhärtungen und Verspannungen des Muskels kommen, wodurch der Muskel an Kraft und Elastizität verliert. Gelenke können durch Verklebungen an Bewegungsspielraum verlieren und versteifen, was häufig zu Ausgleichshaltungen und einseitiger oder Fehlbelastung des Gelenks führt. Wenn die Faszien um Bänder und Sehnen verkleben und nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgt werden, beobachten wir das als mangelnde Beweglichkeit und verminderte Flexibilität.

Tiefer gelegen können fasziale Verklebungen auch an unseren inneren Organen entstehen und deren normale Funktionsweise stören. Verdauungs-, Atem-, Stoffwechsel-, Hormon- und Ausscheidungsstörungen sind dann mögliche Folgen.

Wenn die Faszien reißen, fehlt es an Spannkraft, Elastizität und Straffung auf der körperlichen und gesitigen Ebene. Falten und Bindegewebsstreifen zeigen uns einen Mangel an Vitalität und Zusammenhalt an.


Möchtest du Begleitung auf deinem Weg?

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es sehr wohltuend sein kann, in einem Prozess der Veränderung begleitet zu werden. Der Austausch über Gefühle, Zweifel und Ängste kann das Gefühl von Unsicherheit und Überforderung schmälern und neue Perspektiven aufzeigen.

Zudem macht es Freude Erfolge zu teilen und von Zeit zu Zeit motiviert zu werden. Ein weiterer Entwicklungsprozess liegt darin, Vertrauen zu einem anderen Menschen aufzubauen und anzunehmen, dass man im Leben nicht alles alleine durchstehen muss.

Gemeinsam erspüren wir Wege, die dich näher in Kontakt mit deinem Körper bringen, so dass du ein Bewusstsein für deine Faszien aufbaust.


Die Wege zur Heilung sind Vielfältig und doch führen sie alle zu dem einen – der Liebe. Ich freue mich sehr darauf, dich individuell zu unterstützen und liebevoll und mitfühlend auf deinem Weg zu dir Selbst zu begleiten!