Der wohl leckerste Kokoskuchen. Dieses Lob verdient er meiner Erfahrung nach, weil er bis jetzt jedem – groß und KLEIN! – super geschmeckt hat. Vielseitig variierbar, indem Zucker mal gegen Dattelsüße, Kokosblütenzucker oder Xylit ausgetauscht werden kann, sich ebenfalls das Mehl durch Vollkornmehl (zB selbst gemahlenes) ebenso wie zu einem Teil durch Buchweizenmehl austauschen lässt. Optional können Schokostückchen, gequetschte Bananen, frischer Apfel, Birnen und Aprikosenstückchen oder diverses Trockenobst hinzugefügt werden.
Das Grundrezept für sich ist schon der Knaller und bei mir der meist gebackene Kuchen… je nach Saison 2-3 mal in der Woche.
Für eine kleine Kastenform (ich nutze immer eine Rehrückenform von 34 cm) benötigst du:
300 g Dinkelmehl (630)
6 gut gehäufte EL Kokosflocken
2 gehäufte TL Backpulver
1 TL Vanillezucker, Vanilleextrakt oder 1/4 TL Vanillepulver
140 g Mascobado Vollrohrzucker oder Kokosblütenzucker (du kannst im Prinzip jede Zuckerart verwenden – allerdings: hier variierst du am ehesten, ob du Kuchen oder Brot backst …
- Rohrzucker süßt stärker und ist kristallinier, wodurch die Konsistenz des fertigen Kuchen am meisten an den fluffigen Kuchen von damals aus der Kindheit erinnert.
- mit etwa 100 g krümeliger Dattelsüße ist dein fertiger Kuchen deutlich weniger Süß, etwas fester in der Konsistenz und erinnert daher an süßes Brot)
1 Dose Kokosmilch (400g), am besten Zimmerwarm und gut durchgeschüttelt)
Zubereitung
Alle Zutaten der Reihenfolge nach in einer Schüssel mit einem Schneebesen oder Handrührgerät durchmischen, in eine mit Alsan (pflanzliche Margarine) gefettete Kuchenform und bei 175 Grad 55-60 Minuten backen. Dann mit der Stäbchenprobe möglichst mittig die Konsistenz prüfen und Backzeit gegebenenfalls verlängern, denn …
Je nach gewählter Süßungsart variiert die Dauer der Backzeit und die Konsistenz
Mit Dattelsüße bleibt der Kuchen eher fest und kompakt, mit dem eher »feuchten« und gehaltvollen Vollrohrzucher und Kokosblütenzucker wird der Teig tendenziell eher schwerer, kompakter, geht weniger auf, was die Konsistenz minimal zäher oder dichter erscheinen lässt. Der Kuchen braucht gegebenenfalls eine etwas längere Backzeit. Die gröberen Zuckerkristalle des kristallenen Rohrzucker oder des Xylits bewirken eine tendenziell »leichtere« Teigmasse, der Kuchen geht leichter/schneller auf und ist früher fertig.
Dieses Grundrezept lässt sich sehr vielfältig erweitern oder auch weiter verarbeiten.
Zum Beispiel zur Kokos-Schokoladen-Torte. Dafür am besten die doppelte Menge Teig verwenden.