SpaxBolo haben wir sie früher auf den Jugendfreizeiten genannt … der beliebte Klassiker schmeckt auch vegan zubereitet köstlich!
Fünf kleine Knollen Sellerie lagen unserer Gemüsekiste in der vergangenen Woche bei… Möhren lagerten noch im Keller, so kam mir der Gedanke eine vegane Bolognese zu kochen. Das wärmt im Herbst angenehm und lässt uns in Gedanken mal wieder nach Italien reisen.
Ich habe direkt einen Riesentopf gekocht, um ein paar Gläser einzufrieren.

Für etwa 10 Portionen habe ich daher folgende Zutaten verwendet:
- 2 kleine Knollen Sellerie (jeweils etwa 6 cm Durchmesser), in sehr kleine Stückchen gehackt (ich verwende hierfür die Küchenmaschine)
- etwa 8-10 kleine Möhren (etwa dieselbe Menge wie vom Staudensellerie, etwas mehr ist auch gut), diese ebenfalls in sehr kleine Stückchen hacken
- zur Erkältungszeit habe ich diesmal auch Zwiebeln und etwas Knoblauch hinein getan, obwohl wir sonst meist ohne Zwiebel und Knoblauch kochen und die Bolognese auch ohne beides hervorragend schmeckt. Daher nach belieben 1-2 kleine Zwiebeln, in kleine Stücke gehackt
- 1 Knoblauch Zehe, zerdrückt. (Ich entferne den innen liegenden Strunk, damit er bekömmlicher ist).
- 2 Packungen Jackfruit-Hack (das gibt es zum Beispiel im Bioregal der Drogerie mit dem roten Pferd), alternativ eignet sich auch Naturtofu (etwa 600g) (mit Lupinenschrot (zuvor weich gekocht) habe ich es auch einmal probiert. Da Lupinen basisch verstoffwechselt werden, finde ich das einen guten Ausgleich zur vielen Tomatensauce, die ein Säurebilder ist. Doch die Konsistenz bleibt sehr körnig. Auf die hier beschriebene Menge würde ich 350g Lupinenschrot empfehlen.)
- Gewürze: getrocknetes Basilikum, getrocknetes Oregano, Galgant, Himalayasalz, schwarzen Pfeffer, ggf Paprikapulver
- 700ml Tomatenpassata
- 1,5 Tuben Tomatenmark 2-fach konzentriert
- Olivenöl
Zubereitung:
Zuerst etwa 1 Liter Wasser kochen. Darin das Jackfruit-Hack einschließlich der Kräuter und Gewürze für mindestens 10 Minuten einweichen. Mit diesen bin ich eher großzügig, damit das Granulat einen intensiven Geschmack bekommt. Anschließend das Wasser abgießen.
Während der Koch- und Quellzeit Sellerie und Möhren waschen, von Schale und Wurzelenden befreien und entweder im Küchenmixer oder mit dem Messer in sehr kleine Stücke hacken.
Gegebenenfalls die Zwiebeln und den Knoblauch vorbereiten. Dazu Schalen entfernen, den Knoblauch auch vom Strunk und in kleine Würfel schneiden beziehungsweise den Knoblauch quetschen.
In einem großen Topf Olivenöl erhitzen. Darin Sellerie, Möhren, Zwiebel und Knoblauch zerlassen bis sie gerade so zu rösten beginnen.
Anschließend das Jackfruit-Hack hinzufügen und einen Moment mit anbraten. Alternativ Tofu oder Lupinenschrot hinzufügen und mit anbraten.
Anschließend die Passata und das Tomatenmark hinzugeben und alles bei mittlerer Hitze für etwa 15 Minuten köcheln lassen.
Abschließend noch einmal mit den oben genannten Kräuter, Salz und Pfeffer sowie Olivenöl abschmecken. Mein Mann schwört darauf, dass eine gute italienische Soße viiiel Tomate und viiiiiel gutes Olivenöl benötigt. Ich bevorzuge den Geschmack des Olivenöls nicht zu dominant werden zu lassen, so dass ich die Soße eher mit einem großzügigen Schuss Olivenöl koche und das Olivenölkännchen anschließend zur individuellen Verfeinerung mit auf dem Tisch landet.
Und dazu:
Dazu passen am besten Dinkelspaghetti. Allerdings wirken Tomaten im Körper stark wärmend, was bei mir schnell zu einem zu viel an Hitze führt. Daher verwende ich an Tagen, an denen ich bereits viele wärmende Speisen oder Getränke zu mir genommen habe, auch wenn das Wetter eher warm ist oder ich durch viel Stress schon viel Hitze im Körper habe und auch im Wochenbett, wenn die Hormone mich ordentlich befeuern, lieber Spaghetti oder Spirelli aus Reis. Das neutralisiert die Wärme der Tomatensauce und macht das Essen für mich häufig bekömmlicher.
Als i-Tüpfelchen und für die gewohnte »Käsenote« passt das Cashewnuss-Topping hervorragend dazu!
Ganz viel Freude beim Nachkochen & alles Liebe für dich!